
- Der ganz große Traum, © Verleiher
Der ganz große Traum
„Auf dem Platz darf niemand sich hinlegen oder müßig stehen. Kein Schüler darf ohne besondere Erlaubnis den Rock ablegen; diese Erlaubnis wird nur denen erteilt, die ein wollenes Hemd tragen.“ Wilhelm Carl Johann Konrad Koch, Lehrer in Braunschweig, hatte präzise Vorstellungen, wie Fußball gespielt werden müsse. Schließlich war er es, der gegen anfängliche Widerstände an einem Braunschweiger Gymnasium mit einiger Wahrscheinlichkeit das erste Fußballspiel in Deutschland überhaupt organisierte. Ein hoch gebildeter und feiner Mann sei das gewesen, der nicht, wie damals keineswegs unüblich, im Unterricht herumbrüllte, erinnerte sich später einer seiner Schüler. In „Der ganz große Traum“ wird Daniel Brühl zu Konrad Koch, der Mann, der den Deutschen die wichtigste Nebensache der Welt bescherte. – „Die der Handlung zugrunde liegenden historischen Tatsachen überführt der ebenso stimmungs- wie gefühlvolle Film in ein schönes Kinoabenteuer, das glaubwürdig Solidarität und Freundschaft preist.” (Filmdienst)